Als wir verschwanden

Über eine Familie, die aus den Fugen gerät.


Unsere Eltern kamen und gingen. Manchmal waren sie gar nicht da. Aber wir waren immer da. Nur einmal kam es mir so vor, als wären wir verschwunden.



 

Vier Erwachsene treffen sich auf der Bühne. Sie erinnern sich an ihre Kindheit. Gemeinsam erfinden sie die Geschichte einer glücklichen Familie: Line, Thomas und ihre Eltern sorgen füreinander und haben gemeinsam Spaß. Aber ist wirklich alles in Ordnung? Papa bleibt bis spät nachts im Institut und Mama ist plötzlich wütend auf ihn. Mit einem Mal müssen sich Line und Thomas um sich selbst kümmern.
In schnell wechselnden Szenen und poetischen Bildern gerät die Familienwelt aus den Fugen. Die Spieler versetzen sich immer wieder in verschiedene Rollen, um zu verstehen, wie der Riss zwischen ihren Eltern entsteht, und wie sie damit umgehen können.
Eine einfühlsame Geschichte über Kinder, die nicht mehr gesehen werden.


Spiel: Willy Combecher, Sigi Herold, Friederike Schreiber, Verena Specht-Ronique
Regie: Antonia Brix
Musik: Simon Ho
Dramaturgie: Ossian Hain
Bühne: Detlef Köhler
Kostüme: Coco Hackel
Choreografisches Coaching: Fiona Louis
Regieassistenz: Fabian Strobel

Licht:Jörg Poppe

Kritiken:

Fotos:

Katrin Schander